„Für mich sind die Menschen in Neve Shalom – Wahat al-Salam zentrale Vorbilder geworden. Durch sie bekommen wir ein inneres Radar geschenkt, das uns selbst in ganz dunklen Zeiten zu leiten vermag.“
- Ulla Philipps-Heck, Vorsitzende -
Was wir wollen
In der heute zutiefst polarisierten Welt ist es wichtiger denn je, Initiativen zu unterstützen, die gewaltfreie Konfliktlösungsmethoden entwickelt haben, Brücken bauen und Verständnis und Empathie zwischen verfeindeten Gruppen zu ermöglichen verstehen. Wir sind davon überzeugt, dass Neve Shalom – Wahat al-Salam ein erfolgreiches Modell eines solchen Zusammenlebens ist, nicht nur in Israel/Palästina sondern auch bei uns.
Der Verein ist gemeinnützig;
der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.
Spenden können steuerlich abgesetzt werden.
Wir wollen …
Neve Shalom – Wahat al Salam und seine wegweisenden Bildungseinrichtungen in der Öffentlichkeit bekannt(er) machen;
seine Bildungseinrichtungen finanziell unterstützen und
ihrer Expertise in der Zivilgesellschaft hier in Deutschland und Europa ein Forum eröffnen.
Deshalb …
… informieren wir über die Oase des Friedens; dazu publizieren wir im jeweils im Mai und Dezember einen Rundbrief (per Post oder digital) und 4-5 Mal pro Jahr aktuelle Zwischeninformationen (digital). Das Abonnement ist mit keinerlei Verpflichtung verbunden. Eine kurze Mail (freunde@wasns.de) oder Information an die Geschäftsstelle genügt (Ricarda-Huch-Str. 13. 79211 Denzlingen).
… bieten wir auf Anfrage von Schulen, Gemeinden o.a. Organisationen Vorträge über Neve Shalom – Wahat al-Salam und seine Bildungseinrichtungen an.
… vermitteln wir den Film „Children of Peace“ von Ma’ayan Schwartz, Filmemacher aus der Oase des Friedens, über die zweite Generation des Dorfes und die für die junge Generation zutiefst schwierige Frage des Militärdienstes.
… haben wir drei Publikationen zum Dorf veröffentlicht.
Unsere Förderprojekte
Für die konkrete Unterstützung der Oase des Friedens und ihres Anliegens haben wir verschiedene Projekte entwickelt.
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Die Grundschule in NSh-WaS ist zwar eine vom Staat anerkannte bi-nationale, zweisprachige Grundschule; ein Teil der Lehrerstunden wird daher vom Staat bezahlt. Alle mit dem besonderen Konzept der Grundschule verbundenen Aktivitäten müssen jedoch anderweitig finanziert werden. Deshalb unterstützen wir die Grundschule seit vielen Jahren kontinuierlich mit einem namhaften Betrag.
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Die School for Peace (SfP) bietet seit vielen Jahren bi-nationale Langzeitkurse für Berufsgruppen als Fortbildung an. In diesen Kursen stellen sich die jüdischen und palästinensisch-arabischen Teilnehmergruppen den schwierigen Fragen nach der eigenen Identität und der Identität der Anderen. Durch die spezielle Methodik der Kursleiter-Teams finden sie aus dem Bunker festgefahrener Denkmuster heraus in einen offenen partnerschaftlichen Dialog. Die School for Peace erhält für ihre wegweisende Arbeit überhaupt keine finanzielle Unterstützung von staatlichen Behörden in Israel. Deshalb „adoptieren“ und finanzieren wir jeweils einen Langzeitkurs der School for Peace und fördern diesen Kurs gezielt.
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Angesichts der furchtbaren Monate seit dem 07. Oktober 2023 ist eine Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in der Oase des Friedens besonders wichtig. Wir finanzieren deshalb 2024/2025 für die jüdischen und palästinensisch-arabischen Jugendlichen von NSh-WaS einen speziellen Jugendgruppenleiterkurs.
Unsere Kooperationen mit Netzwerkpartnern
Zusammen mit einigen anderen Bildungseinrichtungen und -initiativen haben wir verschiedene Kooperationen zur Förderung der friedenspädagogischen Arbeit von Neve Shalom – Wahat al-Salam begonnen. Drei Beispiele:
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Wir unterstützen seit vielen Jahren regelmäßig die Arbeit der Grundschule von Neve Shalom – Wahat al-Salam. Durch die „Sternsinger-Aktion“ des Kindermissionswerks kann die Grundschule seit etlichen Jahren zusätzlich gefördert werden.
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Am Friedensinstitut der Evangelischen Hochschule Freiburg geben wir seit 2023 Gastvorlesungen über Konzept und Arbeit der School for Peace für Studierende des Masterstudiengangs Friedenspädagogik und des Studiengangs Soziale Arbeit.
Im SS 2024 waren die Zuhörenden Studierende des 7. Semesters Soziale Arbeit. Im WS 2024/2025 ist eine weitere Gastvorlesung für den Master-Studiengang „Friedenspädagogik“ geplant.
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Mit pax christi Rottenburg/Stuttgart und pax christi Freiburg zusammen werden wir, sobald dies wieder möglich ist, Freiwillige in die Oase des Friedens entsenden; die Vorbereitungen dazu sind auf gutem Wege.
Es geht in diesem Zusammenhang um die Entsendung von sogenannten „professional volunteers“, d.h. Menschen zwischen 20 und 28 Jahren, die bereits eine Ausbildung im Bereich Soziales, Pädagogik oder Gesellschaftswissenschaften abgeschlossen oder einen Teil ihres Studiums in diesen Bereichen durchlaufen haben. Die Dienstzeit beträgt ein Jahr. Diese „qualifizierten Freiwilligen“ können auf der Basis ihrer Vorkenntnisse in den Bildungsinstitutionen eingesetzt werden, d.h. in Kinderkrippe, Kindergarten oder Grundschule, im Fortbildungszentrum School for Peace, im Spirituellen Kulturzentrum und im Büro für Öffentlichkeitsarbeit & Entwicklung. > Mehr erfahren
Durch zwei Spendenkampagnen hat pax christi Nordbayern die School for Peace 2023 und 2024 substantiell unterstützt. Nachahmer sind herzlich willkommen.
Unsere Bruno Hussar Stiftung (BHS)
Um über die unmittelbare Unterstützung der Bildungsinstitutionen von Neve Shalom – Wahat al-Salam hinaus auch die humanitäre Arbeit des Friedensdorfes und kleine friedenspädagogische Projekte vor Ort unterstützen zu können, hat unser damaliger Vorsitzender Hermann Sieben zusammen mit dem Vorstand und mit der finanziellen Hilfe von Mitgliedern und Freunden des Vereins 2001 unsere Stiftung errichtet. Ihr Auftrag ist die Unterstützung des friedlichen Zusammenlebens von Juden, Christen und Muslimen in Israel/Palästina im Sinne von Bruno Hussar, dem Gründer von Neve Shalom – Wahat al-Salam.
Durch Spenden können Sie über die BHS spezifische Projekte unterstützen. Durch eine Zustiftung, z.B. über ein Legat in Ihrem Testament, können Sie das Kapital der Stiftung erhöhen und dadurch nachhaltig das friedliche Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen in Israel/Palästina fördern. Gern beantworten wir dazu Ihre Fragen.
Ist Ihr Interesse geweckt? Dann laden wir Sie ein, …
… sich auf der Stiftungswebsite www.bruno-hussar-stiftung.de und in unsern Rundbriefen über die BHS zu informieren, oder
… direkt Kontakt aufzunehmen: info@bruno-hussar-stiftung.de oder Tel.: 02241 – 331153.
… zu Spenden: Konto der Bruno Hussar Stiftung bei der KSK Köln, IBAN: DE84 3705 0299 0032 0122 96.
Bitte geben Sie bei einer Überweisung Ihren Namen und Ihre Adresse an, damit wir Ihnen eine Spendenbestätigung zusenden können.